CAS bestätigt zweijährige Sperre für Alejandro Valverde
Der internationale Sportgerichtshof CAS mit Sitz im schweizerischen Lausanne hat den spanischen Radprofi und Tour de France Mitfavoriten Alejandro Valverde für zwei Jahre gesperrt. Der CAS sah es als erwiesen an, dass der 30-Jährige in den Fuentes Doping Skandal verwickelt war.
Valverde war bereits im Mai 2009 vom italienischen Radsportverband CONI für sämtliche Radrennen in Italien gesperrt worden, was dazu führte, dass der Spanier die Tour de France 2009 nicht bestreiten konnte, weil diese auch Rennkilometer auf italienischem Boden beinhaltete.
Der CONI konnte letztes Jahr bei der “Operacion Puerto” – der Ermittlungsoperation, die den Skandal um den spanischen Doping Arzt Eufemiano Fuentes aufdeckte – sichergestelltes Blut per DNA-Überprüfung Valverde zuordnen. Die damals in Fuentes’ Labor beschlagnamten Blutbeutel trugen die Aufschrift “Valv Piti” und legten daher einen Verwicklung Valverdes in den Skandal nahe.
Der spanische Radsportverband sah unterdessen keinen Zusammenhang und erkannte die Untersuchungen des CONI nicht an. Aus diesem Grund und weil Valverde nie positiv getestet wurde, wurde der Spanier zunächst nicht international gesperrt.
Letztendlich landete der Fall vor dem internationalen Sportgerichtshof, der nun nach monatelangen Verhandlungen ein finales Urteil fällte. Der CAS verhängte eine Dopingsperre bis zum 01.01.2012.
Valverde beteuert unterdessen weiter seine Unschuld: “Meine biologischen Proben wurden von den wichtigsten Anti-Doping-Labors der Welt untersucht, aber nie wurden in meinem Organismus verbotene Substanzen entdeckt.”, so der Spanier.
Valverde galt als einer der Favoriten für die Tour de France 2010.
