DSDS: Ist die Karriere von Menowin Fröhlich bereits zu Ende bevor sie überhaupt begonnen hat?

Der DSDS Vize Menowin Fröhlich mag im Musikbusiness zwar noch nicht voll durchgestartet haben, aber zumindest in Sachen Skandale, Klatsch und Tratsch ist Menowin bereits ein ganz Großer. Ob bewusst oder unbewusst, ganz unschuldig daran ist das Gesangstalent jedenfalls nicht. Menowin ist halt eine echte Type und ein offensichtlich recht schwieriger Mensch. Bisher hielten sich seine Eskapaden allerdings immer in Grenzen, doch wenn die Gerüchte stimmen, die momentan im Umlauf sind, dann könnte Menowin Fröhlichs Karriere nun vorbei sein, bevor sie überhaupt so richtig angefangen hat. Es geht um abgesagte Auftritte, mögliche finanzielle Streitigkeiten mit dem Management und eine angebliche Prügel-Attacke gegen seinen Manager Helmut Werner.

Dass Menowin Fröhlich kein Kind von Traurigkeit ist, ist sicherlich allen klar. Seine Vergangenheit als verurteilter Verbrecher mit Knast-Aufenthalt wurde den Zuschauern ja bereits während DSDS zu Genüge unter die Nase gerieben. Eigentlich wollte Menowin diese Vergangenheit laut eigener Aussage hinter sich lassen und mit Hilfe seines Musiktalents ein neues Leben als Star im Musikbusiness beginnen.

Dazu ist es bisher noch nicht so wirklich gekommen. Nach Streitigkeiten mit Dieter Bohlen kurz nach dem DSDS Finale kündigten beide ihre Freundschaft auf und gingen getrennte Wege. Menowin verzichtete auf die Starthilfe des Poptitans und wollte stattdessen lieber sein eigenes Ding durchziehen.

Der österreichische Baulöwe Richard Lugner bot Menowin daraufhin eine Zusammenarbeit an. “Mörtel” Lugner wollte seine Kontakte nutzen, um den Vize-Superstar ordentlich zu promoten und ihm jede Menge Auftritte und Geld zu beschaffen. Menowin willigte ein und unterschrieb einen Vertrag mit Lugner.

Dann ging es auch zügig los mit dem “Projekt Menowin”. Es folgten erste weniger erfolgreiche Auftritte am Ballermann, auf die Menowin ziemlich schnell keine Lust mehr hatte. Ziemlich verständlich – große Musikkarierren beginnen normalerweise eher selten vor besoffenem Publikum auf Mallorca.

Zurück in Deutschland klapperte Menowin diverse Clubs und Discotheken ab. Die Zuschauer kamen in Massen und die Auftritte waren meist ein echter Erfolg. RTL legte Menowin mit einer Sperrfrist zwar gehörig Steine in den Weg, weshalb Menowin bis heute auch noch keine Single herausbringen konnte, aber zumindest das erste Geld war verdient.

Tja, und mit dem Geld kamen dann anscheinend auch die Streitigkeiten mit dem Management. Diese Streitigkeiten sollen nun eskaliert sein. Wie RTL berichtet soll Menowins Manager Helmut Werner – der Schwiegersohn von Richard Lugner – nun behauptet haben, dass Menowin ihn nach einem Auftritt im Zirkus Knie attackiert haben soll. “Menowin hat mich verprügelt”, so Werner, der anscheinend einen Schneidezahn verlor und an der Augenbraue verletzt wurde, gegenüber RTL.

Hintergrund war anscheinend, dass Menowin nicht im Zirkus auftreten wollte, weil das nicht sein Niveau sei. Außerdem gab es wohl Streit um Gelder aus vorherigen Konzerten.

Mittlerweile kam es bereits zum nächsten Eklat. Eigentlich war letztes Wochenende ein Auftritt in Ludwigshafen geplant. Zahlreiche Fans, das Radio und diverse Journalisten waren gekommen. Menowin war auch da. Doch zu einem Auftritt des 22-Jährigen kam es nicht. Die Veranstaltung wurde einfach abesagt und die Fans im Regen stehen gelassen.

Nun wird darüber spekuliert, was der Grund für die Absage war. Es mehren sich die Stimmen, dass es wieder um das liebe Geld ging. Angeblich sagte Menowins Management den Auftritt ab, weil man sich erneut nicht über die Verteilung der Einnahmen einigen konnte.

Laut RTL soll Helmut Werner zwischenzeitlich sogar Anzeige bei der Polizei gegen Menowin gestellt haben.

Kommt es nun zum Bruch mit Richard Lugner und Helmut Werner? Wenn ja, dann dürfte es für Menowin schwierig werden, endlich im Musikgeschäft Fuß zu fassen. An einem Künstler, der im Wesentlichen noch nichts erreicht hat, dafür aber mit schwierigem Charakter und lauter Eskapaden und Skandale gänzt, dürften – auch wenn er das größte Talent hat – nur die wenigsten Manager großes Interesse haben.

Hoffen wir allein schon des unbestrittenen Talents wegen, dass Menowin endlich die Kurve kriegt.

12.07.2010 | Entertainment | Thomas | 456 x gelesen

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