Gedenkfeier für Opfer der Loveparade 2010 Katastrophe

Etwa eine Woche nachdem 21 Menschen bei der Loveparade 2010 in Duisburg ums Leben gekommen sind, wurde eine große Gedenkfeier abgehalten. Bei dieser wurde den Toten aber auch den anderen Opfern, die zum Teil schwere Verletzungen davon getragen haben, gedacht.

Überschattet wurde die Trauerfeier nach der Loveparade 2010 in Duisburg an diesem Samstag immer wieder von dem “Warum?”. Viele Menschen sind ob der Katastrophe nicht nur traurig sondern wütend und suchen einen Schuldigen. Diesen haben die meisten in dem amtierenden Oberbürgermeister von Dusiburg, Sauerland. Einige fordern sogar, dass Sauerland zurücktritt. Dieser jedoch bestreitet nach wie vor, die Verantwortung für die Katastrophe der Loveparade 2010 in Duisburg übernehmen zu müssen.

Während der Trauerfeier wurden die knapp 100 Angehörigen der 21 Todesopfer von zahlreichen Seelsorgern begleitet. In ganz Duisburg hingen die Flaggen auf Halbmast. Doch die Loveparade 2010 Katastrophe hat noch viel weitreichendere Folgen. Bereits kurz nach der tragischen Katastrophe wurde bekannt gegeben, dass es in Duisburg keine weitere Loveparade geben wird – auch aus Respekt vor den Opfern und deren Angehörigen.

31.07.2010 | In den Medien | Yvonne | 2.200 x gelesen

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