Tour de France klagt über schwache Quoten
Sommerzeit ist Tour-de-France-Zeit und kaum ein begeisterter Radsport-Fan lässt sich dieses Ereignis entgehen. Doch es scheint so, dass die Skandale der vergangenen Jahre ein negatives Licht auf die Tour de France geworfen haben. Bisher sahen nicht mal mehr eine Millionen Zuschauer den Radsportlern bei ihrer „Arbeit“ zu.
Vor einigen Jahren war die Tour de France weitaus beliebter und wurde im Durchschnitt von mehr als doppelt so vielen Menschen wie heute gesehen. Wegen der schlechten Einschaltquoten überlegen ARD und ZDF, die recht aufwändige Übertragung des Rennens für das kommende Jahr einzustellen. Die Entscheidung, ob man weiterhin die Rechte kaufen und die personellen Kosten decken kann, soll sich nach der diesjährigen Etappe entscheiden.
Verfolgt man die Einschaltquoten der letzten Jahre, kann man feststellen, dass im Jahre 2005 etwa 2,52 Millionen Menschen die Tour de France verfolgten, 2006 waren es immerhin noch 1,26 Millionen, wobei die Zuschauerzahlen bis zu diesem Jahr noch einmal kräftig sanken. Aber nicht nur die Doping-Skandale haben dafür gesorgt, dass der Radsport in ein negatives Licht gerückt wird. Auch die Tatsache, dass beliebte Radsportler, wie zum Beispiel Lance Armstrong oder Jan Ullrich, nicht mehr an der Tour de France teilnehmen, hat letztendlich zum Rückgang der Quoten geführt.
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