Welches Eis ist “gesund”?
Wir stecken mitten im Hochsommer, das heißt: Badesee, Grillabende mit Freunden und zwischendurch mal das ein oder andere Eis. Doch sich für das richtige Eis zu entscheiden, ist im Sommer gar nicht so leicht, schließlich soll es nicht nur schmecken, sondern darf auch unsere Bikini-Figur nicht versauen.
Insgesamt kann man Eis in drei verschiedene Gruppen einteilen: Milcheis (Sahneeis), Wassereis und Sorbet (Fruchteis). Die meisten Kalorien hat Milcheis. Hergestellt wird diese sündige Verführung aus Sahne, Milch, Zucker und eventuell aus Eiern. Dass 100 g Milcheis dabei auf mehr als 200 Kalorien und auf mehr als 10 Gramm Fett kommen, ist nicht verwunderlich, wenn man sich die Zutatenliste betrachtet.
Wassereis wird in der Regel aus Wasser, Zucker, Sirup und Geschmacksverstärkern hergestellt. Doch man sollte auch hier nicht die Kalorien unterschätzen, immerhin haben 100 Gramm Zucker schon 400 Kalorien. Dafür besitzt Wassereis kein Fett, weswegen es oft von Menschen bevorzugt wird, die sich einer Low-Fat-Diät unterziehen. Dennoch sollte man die Masse an Zucker, die in Wassereis steckt, nicht unterschätzen.
Sorbet, das aus pürierten Früchten und Zucker hergestellt wird, scheint das gesündeste Eis zu sein. Gleichzeitig kann man sich herrlich erfrischen und zum Beispiel mit Sorten wie Erdbeere, Maracuja oder Zitrone das richtige Sommerfeeling aufkommen lassen. Wichtig beim Sorbet ist, dass es mehr pürierte Früchte als Zucker enthält. Wenn man möchte, kann man sich Sorbet auch selbst herstellen. Rezepte findet man hier.
Falls das Aufzählen der Kalorien und Zutaten den ein oder anderen abgeschreckt haben mag – Eis muss man sich nicht verbieten. Sofern man es in Maßen isst, kann selbst gegen Cremeeis nichts eingewendet werden!
